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Marktplatz von Danzig
© Polnisches FVA |
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anzig betritt man am besten durchs Goldene Tor.
Denn dahinter beginnt mit dem Langen Markt einer der schönsten
Plätze Europas. Er ist das Zentrum der Stadt und zeugt
vom einstigen Reichtum der freien Hafen- und Handelsstadt.
Prächtige Kaufmannshäuser mit verspielten runden Giebeln prägen
das Bild. Sehenswert sind besonders der Artushof, einst Versammlungsort
der reichen Danziger Bürger, und das Rechtsstädtische Rathaus,
ein architektonisches Schmuckstück aus dem 14. Jahrhundert.
Unbedingt sehenswert ist auch die Frauengasse
direkt hinter dem Markt. Hier finden sich die für Danzig so
typischen kleinen Terrassen vor den Häusern, die sogenannten
Beischläge. Im Untergeschoss bieten heute Silberschmiede das
"Gold der Ostsee" feil: Bersteinschmuck in allen Formen und
Variationen. Eindrucksvollstes Gebäude Danzigs ist zweifellos
die Marienkirche, eine der größten Kirchen der Welt, die mit
20000 Gläubigen so viele Menschen fasst wie ein mittelgroßes
Fußballstadion. Ansonsten liegen Danzigs Attraktion weniger
in Superlativen, sondern in seiner Beschaulichkeit und dem
ostalgischen Flair mit kleinen Krämerläden und verschlafenen
Gassen, in denen man wunderbar auf Entdeckungstour gehen kann.
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| Sopot: längste hölzerne
Seebrücke Europas. |
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Nostalgisch geht es auch im nur wenige
Kilometer entfernten Zoppot zu. In den 20er und 30er
Jahren war das Seebad eins der berühmtesten Europas und Sommerfrische
der reichen Danziger Bürger. Gar nicht so teuer wie man glauben
mag, ist eine Nacht im Grandhotel, dem mondänsten Hotel
am Ort, direkt am Meer (DZ ab 89 €). Die Zimmer sind weitgehend
unverändert im Jugendstil der 20er Jahre gehalten mit Blick
auf die längste hölzerne Seebrücke Europas und einen weitläufigen
weißen Strand, der auch heute noch ohne pompöse Promenade
auskommt, ganz wie zu Zeiten von Marlene Dietrich und Josephine
Baker, die einst ihren Urlaub in Zoppot verbrachten.
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