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rmenhaus Thailands, zurückgebliebenes Hinterland,
öde und langweilig - der Isaan, Thailands nordwestliche Region,
hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Kein Wunder, dass Touristen
bisher einen großen Bogen um die Region gemacht haben und
sich damit eine der reizvollsten Gegenden entgehen ließen.
Zwar kann der Isaan kaum mit der Exotik der
Bergvölker oder den Traumstränden des Südens konkurrieren,
dafür besticht er durch ländliche Idylle und eine unglaubliche
Gastfreundschaft der Menschen. In manchen Gegenden scheint
es, als sei die Zeit spurlos über sie hinweggeweht. Da rumpeln
Ochsenkarren über staubige Pisten als hätte es nie Autos gegeben,
in winzigen Tümpeln suhlen sich Wasserbüffel, und von den
hölzernen Veranden schilfgedeckter Pfahlhäusern winken lachend
nackte Kinder. Für viele ist der Isaan die thailändischste
Region überhaupt.
Auch kulturell ist die Gegend höchst interessant.
Denn einst war sie Teil des mächtigen Reichs der Khmer, die
hier ihre Spuren hinterlassen haben. Wie Perlen einer Kette
reihen sich die Tempel entlang der alten Handelsstrassen.
Die Anlage von Phimai wird oft sogar mit Kambodschas
berühmten Angkor Wat verglichen. Allmählich erkennen
auch die Reiseveranstalter den Charme und vor allem die strategische
Lage der Region im Ländereck zwischen Laos, Kamboda, China.
Als Kombination mit Touren durch Laos und Kambodscha spielt
der Isaan zunehmend eine Rolle, und auch die thailändischen
Tourismuswerber messen der Region in ihrer neuen Kampagne
"Unsean Treasures" verstärkte Aufmerksamkeit bei.

| Hoteltipp:
Sak Phu Duen Hotel & Resort Khao Yai. Das Fünf-Sterne-Luxus-Hotel
liegt am Rand des Khao-Yai-Nationalparks in Pak Chong
umgeben von einem 40 Hektar großen Gartenparadies. Gäste
haben die Wahl zwischen riesigen Doppelzimmern und einzeln
stehenden Cottages. Infos und Buchung: www.sakphuduen.com |

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