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tunesien
Tunesiens grünes Wunder
 
Der grüne Norden liegt im Schatten der südlichen Badeziele. Aber es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis dieser landschaftliche Juwel mit seinen saftigen Wiesen, üppigen Tälern und bewaldeten Bergrücken auch von den breiten Massen entdeckt wird. Die Hotels sind jedenfalls jetzt schon erstklassig.
 
 
Robinson Club Tabarka.  
N

och sind die Palmen im Club Robinson von Tabarka kaum mannshoch. Denn der jüngste Spross der TUI-Clubs, inmitten von Pinien- und Korkeichenwäldchen, direkt am 350 Meter langen Sandstrandist gelegen, ist gerade mal zwei Jahre alt. Auf welche Gäste man hier wartet, zeigt ein Blick ins Club-Angebot: Tauchbasis mit 30 Leihausrüstungen, 16 nagelneue Mountainbikes, geführte Wanderungen, Offroadtouern, Thalassocenter und zu allem Überfluss der schönste Golfplatz des Landes. Soviel ist klar: wer hier absteigt, sucht mehr als Sonne und Strand.

"Der Norden ist ideal für Special-Interst-Urlauber wie Radfahrer, Wanderer, Taucher oder Golfer", preist Naceur Mani, Chef des Tunesischen Fremdenverkehrsamts in Frankfurt die Vorteile der Region. "Alles ist etwas exklusiver, und es geht viel ruhiger zu." Anders gesagt: Nach dem Abendessen geht's ins Bett statt auf die Piste.

Tabarka ist das andere Tunesien: das Meer ist wilder, die Küste steiler, das Klima kühler und die Strände schmaler als anderswo in Tunesien. Im Vergleich zu den Touristen-Hochburgen Djerba, Monastir oder Hammamet gibt es nur wenige Hotels, dafür aber unendlich viel Platz für Aktivitäten und Naturerlebnis. Wanderer und Mountainbiker zieht es ins nahe Khroumire, wie der westliche Abschnitt des Küstengebirges heißt. Treffpunkt ist das fast 1000 Meter hoch in schönster Schwarzwaldlandschaft gelegene Dörfchen Ain Draham, das auch ein beliebtes Ziel für Jagdtouristen ist, die hier auf Wildschweinpirsch gehen.

Reiter finden entlang der wilden Küste ideale Bedingungen und Taucher erwartet zwischen Tabarka und Bizerte das beste Tauchrevier Tunesiens. Bei Tunesiern ist die Korallenküste wegen ihrer kühlen Sommertemperaturen als Urlaubsziel seit jeher beliebt. Seit einigen Jahren finden aber auch immer mehr ausländische Gäste den Weg in den äußersten Norden. Mit dazu beigetragen hat vor allem der Bau des internationalen Flughafens von Tabarka, der unter anderem im Linienverkehr von Tunis Air und vom Charterflieger LTU angeflogen wird. 3000 Hotelbetten gibt es in Tabarka schon und weitere sind geplant. "Aber aus Tabarka soll kein zweites Hammamet werden", versichert Tourismusdirektor Naceur Mani.

Die wichtigsten Orte des Nordens:

Bizerte - die nördlichste Stadt Afrikas
Tabarka - sattes Grün und tiefes Blau

 

 

 

 

 

 
 

Länderinfos: von A bis Z

Freizeitparks: Tunesien für Kinder
Filmreif: Hollywood in der Wüste
Geheimtipp: Der grüne Norden
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